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Über

Dieser Blog ist mein Projekt für ein Seminar meiner Uni. Meine Intention ist es soviele verschiedene junge Schreiber zu sammeln und ihre Werke hier in diesem Blog für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen um auch junge, unbekannte Literatur in Szene zu setzen.

Die Mitschreiber an diesem Blog sind keine Goethe und Schiller, sie verkaufen auch noch keine Bücher in Läden. Für die Inhalte sind alleine die Schreiber verantwortlich, für die Verwaltung des Bloges bin jedoch ich Christine Hirsch alias Eren verantworlich.

Es würde nicht nur mich, sondern auch die Schreiber freuen, wenn viele ihre Werke lesen. Lasst die Worte nicht sterben, denn mit ihnen stirbt unsere Kultur und mit der Kultur der Menschen stirbt der Mensch selbst. Erhaltet den Menschen und seine Sprache am Leben, lest selbst wenn das Gelesene aus der Feder unbekannter stammt, denn diese noch Unbekannten sind später unsere Zukunft.

 



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Blog

Tierlaute

Im Licht der Ewigkeit gefangen,
versuche ich zu schreien.
Worte würgen mich, ich kotze,
will sie in mir nicht vereinen.

Verdammter Mist der nutzlos ruht,
schließ den Mund und halt dein Maul,
in mir lebt ne verfickte Wut,
über die Worte könnte ich heulen.

So aufgezwängt scheint dieser Laut,
über den Menschen sich so angepisst,
achtet auf die Richtigkeit,
und merkt nicht wie hirnverbrannt er ist.

Shakespear, Goethe, Schiller,
die jungs waren auch nicht so der Bringer,
verpesten mich mit verbalen Mist,
der dennoch auch sehr menschlich ist.

Unsere Worte sind tierische Laute,
wenn du nciht verstehst halt lieber die Schnauze.
Denn die Laute sind nirgendwo gleich,
sonst hätte dem Menschen eine Sprache gerreicht.
Und diese Sprache draufgeschissen,
wird sich niemals wandeln müssen,
sie muss sich nur vereinen,
um die verhurte Wahrheit zu reinen.
Eren am 14.11.08 15:15


Blütenregen

Eine schwarze Rose,
Blut klebt an ihr,
doch keiner sieht es,
denn es leuchtet nicht.

Ich vergieße das Blut,
jeden Tag erneut,
und schütte es auf die Rose,
die mir so abscheulich scheint.

Ertrinken soll sie,
Leiden soll sie so wie ich,
ich litt an ihr
und nun muss sie leiden.

Selbst wenn sie nicht weiß,
nicht weiß, warum.
Selbst wenn sie nicht versteht,
nicht versteht den Sinn.

So wird eines klar und sicher,
ihr als ein Licht erscheinen,
reflektiert von meinem Blut,
sie wird alleine wegen mir leiden.

Denn auch ich,
ja ich alleine,
lit an ihrem Blütenstorm,
der sich mit jeden Blatt,
kalt und grausam,
wie ein Schwert,
in meine Haut ritzte.

Nun ist er geziert,
mein Körper,
mit all den schwarzen Narben,
die so weich sind wie die Blüte,
und sich tiefer, tiefer graben.

Im selben Augenblick,
wo wir beide uns hassen,
werden die Herzen unserer Körper,
im selben Augenblick zerschnitten.
Eren am 7.11.08 09:02


Windgeist

Im Licht ist es gefallen,
eine Note, ein Lied, ein Wort.
Verführung ist die Melodie,
die mich trägt hinfort.

Gesungen von den Sylphen,
geschrieben von der Nymphe,
zwei Elemente vereint,
die Harmonie weiter tragend.

Eine Harfe in ihrer Hand,
besingt sie Wahrheit in diesen Land.
Sie bringt uns Klarheit,
Zauberhaft, vom Wind hier her getragen.

Die Stimme klar, so wunderschön,
ein Lied aus alter Zeit,
als der Mensch gebunden war,
mit dem Element vereint.

Schweige Mensch wenn du sprichst,
Schweig bevor du sie unterbrichst.
Stille, nur das Lied ertönt,
von dem Wind getragen.
Eren am 6.11.08 01:21


Du kamst

Zartes Rosa über mir,
wodurch der Mond erstrahlt,
Seide, rosa über mir,
der Ort wohin du kamst.

Sanftes Lächeln, gewidmet mir,
von deinen Lippen wundervoll.
Schon lange warte ich hier,
auf den Tag an dem du kamst.

Deine Worte leise gehaucht,
so still und doch so laut,
gewidmet mir, nur mir allein,
der Grund warum du kamst.

In deinen Armen liege ich,
unter rosa Seidenbaum,
Deine Worte wie ein Traum,
überrascht, weil du kamst.
Eren am 4.11.08 23:46


Death Note

Gedankenverloren im Kinderbett,
lag sie da,
und wusste klar,
dass nun das Ende kam.

Doch warum nicht,
so dachte sie,
sie spürte doch die Todesmagie,
weil nun das Ende kam.

Vorherbestimmt,
nur sie sah klar,
niemand anderes wusste was war,
als nun das Ende kam.

Auch wenn es nur natürlich war,
so war es doch ein Schlag.
Aus der Nacht da war nun Tag,
und doch nur das Ende kam.

Da lag sie da im Kinderbett,
Ohne Leichentuch,
in ihrer Hand ein Todesbuch,
weil das Ende kam.

War sie nun der Bestimmer,
ließ sie nun alle sterben,
eine Welt in Scherben,
nachdem das Ende kam.

Sie als Mörder überlebt,
sie wusste ja was war,
Leere war da,
das Ende kam.

Doch auch für sie ganz unverhofft,
dieselbe Situation,
Geschubst von ihrem Thron,
weil auch für sie das Ende kam.
Eren am 14.11.08 15:15


Kirschblüte

Ein Hauch von Rosa,
berührte mich.
Unter einem Baum,
im Wald,
an einer Lichtung.

Ein Hauch von Seide,
strich über meine Haut.
Unter diesem Baum,
der einsam,
so einsam im Walde steht.

Wie ein sanfter Engel,
Nur Ohne Feder.
Unter diesem Baum,
der als einziger,
im Walde steht.

Dieses seidene Rosa,
Das mein Auge berührte,
brührte in diesem Wald,
auch mein inneres.

Dieser Baum,
steht als einziger seiner Art,
hier auf dieser Lichtung,
um Wald.

Seine Schönheit,
unbeschreiblich,
brennt sich in mein Herz,
mit einem zarten Rosa.
Eren am 2.11.08 22:44


Kälte

Eine Kirschblüte,
sie hängt verwelckt im Licht,
es scheint sie an,
als ob es mehr wüsste als ich.

 

So sage mir Licht;
Was weißt du mehr als ich?
Weißt du das sie wieder blüht?
Und dann niemals mehr vergeht?

 

Was weißt du Licht?
Sage es mir.

 

Keine Antwort,
Nur ein schweigen,
die Kirschblüte fällt,
von den Zweigen, auf die Steine, in den Fluss
Der Zyklus...
Hier war doch Schluss.

Eren am 1.11.08 16:35


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