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Dieser Blog ist mein Projekt für ein Seminar meiner Uni. Meine Intention ist es soviele verschiedene junge Schreiber zu sammeln und ihre Werke hier in diesem Blog für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen um auch junge, unbekannte Literatur in Szene zu setzen.

Die Mitschreiber an diesem Blog sind keine Goethe und Schiller, sie verkaufen auch noch keine Bücher in Läden. Für die Inhalte sind alleine die Schreiber verantwortlich, für die Verwaltung des Bloges bin jedoch ich Christine Hirsch alias Eren verantworlich.

Es würde nicht nur mich, sondern auch die Schreiber freuen, wenn viele ihre Werke lesen. Lasst die Worte nicht sterben, denn mit ihnen stirbt unsere Kultur und mit der Kultur der Menschen stirbt der Mensch selbst. Erhaltet den Menschen und seine Sprache am Leben, lest selbst wenn das Gelesene aus der Feder unbekannter stammt, denn diese noch Unbekannten sind später unsere Zukunft.

 



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Engel sind auch nur Puppen

Dieses Bild stammt von Misha, es entstand zu folgender Kurzgeschichte welche von Eren geschrieben wurde.

Engel sind auch nur Puppen

Es ist später Abend, die Engel versammeln sich auf einem Berg um ihr neues Zeitalter einläuten. So hat mir das zumindest meine Großmutter erzählt. Jede Nacht sind sie da und nehmen neue Engel in ihre Reihen auf, die dann mit ihnen ziehen. Ob sie mich als würdig empfinden würden? Ein seufzen dringt über meine Lippen, ich denke an meine Freunde, an meine Eltern, an meinen Liebsten. Doch all diese... sie sagen das ich lieb bin, ein Engel. Vielleicht nehmen mich die Engel auf, denn es würde zu mir passen. Es würde passen, weil ich nicht lieben kann. Warum dann mein Geliebter? Sex ist auch nur ein bedürfnis. Warum dann Freunde? Ich brauche sie eben um einen Schein in diese Welt zu werfen. Den Schein der Menschlichkeit. Und meine Eltern, die haben mich eben in diese Welt hineingesetzt. Was sollte ich also tun außer zu sagen "Ich hab euch lieb." Es wird nie die Wahrheit sein, das weiß ich. Es wird aber auch nie eine Lüge sein, denn schließlich denke ich ja, dass ich sie lieb hab. Aber Liebe? Davon bin ich weit entfernt. Ich habe jedes Gefühl einmal gefühlt, denn schließlich wurde ich nur so zu der Person die ich bin. Ich habe auch versucht jedes Gefühl zu fühlen. Aber die Liebe, die blieb mir so fremd, wie einem Engel Gefühle fremd sein können. Deswegen bin ich wohl ein auserwählter Engel. Heute Nacht gehe ich zu dem Berg, heute Nacht leite ich das neue Zeitalter ein. Ich werde ablegen was ich ablegen kann. Gefühle, Vergangenheit, Erinnerungen. Das alles werde ich ablegen, weil ich dieses eine Gefühl nicht empfinden konnte. Ich werde mein neues Leben als eine Puppe fristen. Eine Puppe mit Flügeln, wunderschön, lieb, zärtlich und gut. Aber niemals in der Lage lieben zu können.

Doch was fehlt mir noch dazu? Ich bin nun hier auf dem Hügel. Es ist Kalt, der Schnee peitscht von allen Seiten in mein Gesicht. Er ist kalt und eisig. Doch so rein und unschuldig. Ob er weiß das er kalt ist? Ob er weiß das er Menschen umbringt? Ob er weiß was Liebe ist? Er deckt mich zu, flüstert leise zu mir. "Du willst also ein Engel werden. Werde doch eine Schneetänzerin, dann kannst du lachen und hast Spaß, den haben Engel nicht, denn sie sind Puppen." So sanft, so liebevoll klingen die Worte der Schneekönigin. Doch ich schüttel den Kopf. Ich muss warten, ich will ein Engel werden, denn was bringt mir das Wissen was Spaß ist, wenn ich wieder nicht erfahre was Liebe ist. Die Wolken brechen auf, die Schneekönigin zieht sich zurück. Nur noch der Mond strahlt auf mich hinab und wärmt meine gefrorenen Glieder mit seinem Licht. "Werde doch eine Mondprinzessin. Dann weiß du was schönheit und Harmonie bedeutet." Spricht der Vater Mond zu mri. Doch wieder schüttel ich den Kopf, ich will ein Engel werden, weil ich sonst nie erfahre was Liebe ist. Und wieder warte ich. Ich warte und warte... Und plötzlich erscheint ein weißer Wolf. Aus seinem Rücken ragen Flügel, ist das ein Engel? "Du willst ein Engel werden? Dann werde einer doch vorher musst du sterben ohne eine Träne zu vergießen." Aus dem Maul des Wolfes fällt etwas, eine Phiole, so klar und rein und so warm. Ich nehem sie an mich seh auf sie hinab und bin bereit, denn ich weiß nciht was Liebe ist. Ich trinke einen Schluck, heiß und warm fließt es mir die Kehle hinunter. Ein Augenblick, zwei Augenblicke und ich verstehe. Engel sind Puppen, sie fühlen nicht. Sie lieben nicht. Doch sie wissen was es ist. ich werde nie ein Engel sein, denn ich weiß nicht einmal was Liebe ist. Und diese Erkenntnis lässt mich weinen. Ich weiß nicht was Liebe ist, ich habe nie geliebt, aber ich bin gestorben, weil ich viel mehr eine Puppe war, als Jeder Engel im Himmel.

Eren am 27.10.08 15:32


Thoughts

Wir denken weit,
in kurzen Schritten,
gebrochen,
ohne das zu wissen.

Wir denken,
weil wir denken.
Gedanken,
in Freiheit fliegen sie.

Gedanken...
Woraus entstanden?
Aus Hoffnungen?
Aus Menschen!

Gedachte Menschen.
Sind wir alle nur Gedanken?
Ein Gedanke, Ich?
so denke ich mich MIR.
Eren am 27.10.08 00:52


Eine Geschichte ohne Änderungen

Was tue ich hier, ich sitze da, schaue aus meinem Fenster, welches von der verdunkelt ist, und stelle mir den klaren Mond vor. Er scheint auf die Dächer der Stadt, hüllt sie ein mit seinem sanften Licht und lässt mich weinen. Was bilde ich mir ein? Ich sehe etwas vor mir, was nie so sein wird. Neben mir der Manga, der mich auf diese dumme Idee brachte. Ich halte es ohne ihn kaum aus. Er ist mein ein und alles, der Grund warum ich lebe, warum ich noch einen Fuß in dieser Welt halte. Doch ich weiß, dass alles anders ist, dass es niewieder so sein wird. Oh Rarel…. Warum können wir die zeit nicht einfach zurückdrehen und da weitermachen wo alles geendet hat. An dem Tag, als du starbst. Können wir deinen Tod nicht einfach auslöschen, wie man das schlechte Ende einer Geschichte ändern kann? Doch ich kenne deine Worte, ich weiß was du sagen würdest und das zerreißt mir das Herz. Doch ich werde in jeder Zeile deine Worte verwirklichen. “Selbst wenn eine Geschichte schlecht ist, darf man sie nicht ändern. Nicht die Figuren sind Schuld an dem schlechten Ende, sondern der Gott, der es schrieb. Wenn du Fehler machst, sei wenigstens ein ehrlicher Gott und versuche sie nicht zu vertuschen.”

Hast du dein Ende auch so gesehen? Vielleicht. Du hattest die Gewissheit, dass du mich alleine lassen würdest. Du hattest die Gewissheit, dass ich weinen werde, doch hattest du auch die Gewissheit, dass ich nur dich lieben werde? Rarel, ich kann niemanden außer dir liebe, seit ich weiß, dass es dich gab, und dass du vielleicht lebst. Ich kann auch niemand anderen lieben, denn du bist der einzige für mich. Du wirst auch immer der einzige für mich sein. Deswegen werde ich auf dich warten. Dieses Leben lang, das nächste Leben lang und alle Leben die noch kommen mögen. Du bist es einfach wert zu warten und einsam zu sein.

Selbst wenn du in den nächsten Leben erneut zu einem Vampir wirst und mich vergisst. Selbst dann werde ich warten. Du könntest vor mir stehen und mich unwiderstehlich anlächeln. Du könntest deinen Charme verbreiten nur um mich schwach zu machen. Das müsstest du nicht, denn ich würde mich dir immer unterwerfen. Selbst wenn du dich in meine Halsbeuge versenkst und mein Blut genießt, werde ich nicht schreien. Ich würde einfach nur lächeln, dich in meine Arme schließen und diesen einen, vielleicht für mich letzten Moment genießen, denn ich weiß dann, dass ich dich ein letztes Mal sehen durfte. Ich weiß aber, dass mir wegen diesem kurzen Wiedersehen Tränen von den Wangen rinnen würden, die sich mit meinem Blut vermischen und dir zeigen wie sehr ich litt, weil du nicht bei mir warst. Du wirst keine einzige Träne verstehen, weil du vielleicht nicht mehr dasselbe für mich empfindest, aber du wirst spüren, dass ich nicht aus Angst weinte.

Nein, ich werde nie aus Angst vor dem Tod weinen. Der Tod gehört zum Leben egal wie, er ist wie in einem guten Roman vorherbestimmt. Ich werde das Ende so stehen lassen, weil meine Figuren nichts für das Ende können. Schließlich war ich der Gott und konnte alles so bestimmen. Genauso möchte ich, das unser Gott, der unserer beide Geschichte schrieb, dass Ende so belässt wie es ist, selbst wenn es kein Happy End ist. Selbst wenn in dem Ende steht, dass ich am Fenster saß und hinausblickte, mir den Mond durch die verdunkelten Scheiben einbildete und sah wie er die Stadt mit seinem sanften Licht bedeckte. Vielleicht steht dann auch geschrieben, dass ich an unser letztes Widersehen dachte und dich auf einem Dach im Mondlicht stehen sah, mit blutverschmierten Lippen. Dasselbe Blut, das immer noch aus einer Verletzung an meinem Hals lief und das Ende bedeutete.
Eren am 14.11.08 15:15


Rosenkranz

Im Garten der Leidenschaft,
blüht die Blume der Nacht.
Die Finsternis zerstört,
was die Hoffnung macht.

An Rosen festgemacht,
sieht sie das Blut in Strömen fließen.
Sie ist gefangen schon sehr lang,
um Tränen für die Welt zu vergießen.

Jahrtausende lang muss sie hier leiden,
sie sieht nur durch die Dunkelheit.
Die Blumen werden langsam welken,
Im Strom der düsteren Zeit.

Zum Rosenkranz ist sie geboren,
verkündet Gottes Werk.
Doch sie verwehrt sich, hat geschworen,
zu schweigen, mit Vermerk.

Doch benutzt von heiliger Macht,
die, die Wahrheit nciht erkennen,
wird sie benutzt ganz ungewollt,
muss sich zu Gottes Haus bekennen.
Eren am 26.10.08 16:14


Missbrauchtes Vertrauen

Sie schrie wie am Spieß und ich dachte ich muss ihr zur Hilfe eilen. Als ich bei ihr ankam verwandelte sich ihr schreien in ein lautes lachen. Ich schaute sie böse an und meinte nur: „ Haha, sehr witzig...“ Sie hörte gar nicht mehr auf zu lachen, bis ich weg ging. Ich ging nach Hause und als ich dort ankam wurde ich gefragt: „Wie war dein Tag?“ Ich antwortete kurz: „Toll!“, und ging auf mein Zimmer. Dort machte ich sofort meinen Computer an und startete sämtliche Programme. Unter anderem war auch ein Chatprogramm dabei. Ich schrieb mit meinen Freunden und beruhigte mich recht schnell. Ich saß noch nicht allzu lange an meinem Computer, da schrieb sie mir. „Hilfe, komm schnell, bitte!“, blinkte es auf meinem Bildschirm auf. Ich dachte mir, dass ich besser mal bei ihr vorbeischaue, sie wohnte ja nicht weit entfernt. Ich lief die Treppe runter, zog mir eine Jacke über und ging aus dem Haus. Auf dem Weg zu ihr war ich so darauf fixiert zu ihr zu kommen, dass ich die Leute die mir zu grüßten ignorierte. Bei ihr angekommen klingelte ich sofort. Mir wurde auch recht schnell die Tür geöffnet. Von ihr. Sie lachte und sagte nur: „Ach du, das war doch bloß Spaß!“ „Toller Spaß...“, konnte ich nur noch wütend antworten, bevor ich wieder nach hause schlenderte. Zuhause angekommen widmete ich mich wieder meinem Computer. Mir wurde gar nicht richtig bewusst, wie schnell es dunkel wurde. Am Abend saß ich immer noch vor meinem Computer, als plötzlich mein Handy klingelte. Anhand des Displays konnte ich erkennen, dass sie es war. Ich ging ran. „Hilf mir bitte, hier ist jemand im Haus!“ sagte sie. „Vergiss es!“, fuhr ich sie an, „Das ist doch wieder so ein blöder Streich!“, und legte auf. Ich schaltete mein Handy ab, damit sie mich nicht noch mal anrufen kann. Später dann ging ich ins Bett, weil ich sehr müde geworden war. Am nächsten Morgen wachte ich recht spät auf. Es war ja zum Glück Wochenende. Ich ging runter in die Küche um zu Frühstücken. Auf dem Weg dorthin zog ich mir ein Shirt über. In der Küche angekommen wurde ich begrüßt: „Guten Morgen!“ „Guten Morgen...“, antwortete ich verschlafen. Ich fing an meinen Kakao zu trinken da legte meine Mutter mir die Zeitung vor die Nase. „Hier, lies mal!“, meinte meine Mutter. Ich schaute sie schief an und sah mir das Deckblatt an. Ich verschluckte mich an meinem Kakao. Prustend und hustend konnte eich es nicht fassen, was dort in der Schlagzeile stand.

Kastorf 19.11.2007

Junges Mädchen bei Einbruch schwer verletzt worden. Die Polizei ist immer

noch auf der Suche nach dem Einbrecher. Das 15 Jährige Mädchen wurde ins

Krankenhaus eingeliefert...

Ich war fassungslos. In meinem Dorf ein Einbruch? Ich brauchte einen Moment doch dann schoss es mir in den Kopf. Sie hatte doch gestern Abend angerufen das jemand bei ihr ist. Und ich habe ihr nicht geglaubt. Weshalb denn auch sie hat vorher auch nur Späße gemacht. Ich besuchte sie noch am selben Tag im Krankenhaus und sie schwor, niemals wieder solche Späße mit Jemandem zu machen. Nach zwei Wochen wurde sie auch wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Bis Heute hat sie ihren Schwur noch nicht gebrochen.

written by Stefan Hackbarth

Stefan (Zacharias) am 26.10.08 00:34


Die Mondgöttin

(Halbelfe Liuliane) Ein wenig zaghaft öffnet Liuliane die Tür und betritt die Taverne. Warme, stickige Luft schlägt ihr entgegen. Im ganzen Raum riecht es nach Rauch, Schweiß und Alkohol, was die Halbelfe mit ihrer empfindlichen Nase besonders stört. Ein wenig angewidert verzieht sie die Mundwinkel. Langsam schaut Liuliane sich im Raum um und überlegt wo sie sich hinsetzten möchte. Irgendwo ein wenig abseits von dem Lärmen an der Bar. Sehnsüchtig schaut Liuliane durch das Fenster nach draußen. Es regnet in Strömen. Die Priesterin war auf dem Heimweg als das Gewitter sie überrascht hat und die Taverne die nächste Unterstellmöglichkeit. Dann wendet sich ihr Blick wieder dem Raum zu. Zögerlich bewegt sich sich ein paar Schritte in den Raum. Es ist ihr deutlich anzusehen, dass sie sich unwohl fühlt.

(Traum-Lord Tarbos) Wenige Momente nachdem sich die Türe zum Schankraum schloss und die ersten gemurmelten Flüche ob der Kälte und des Regens den die Person mit herreinbrachte verebbten und die Neugier der Leute, welche die neu angekommene begutachtet hatten gestillt war öffnete die Tür sich erneut und wieder dringt Kälte und der leichte Schauer in den Schankraum. Ein junger Mann in der Kleidung eines Edelmannes steht im Rahmen und blickt sich um. Als es ihm einfällt das die Leute murren wegen der Kälte und der Störung dreht er sich hastig herrum und schloss die Türe rasch. Dann wendet er sich erneut mit einen entschuldigenden Lächeln den Personen im Raum um. Nur kurz und flüchtig gleitet der Blick über die Anwesenden, die Blicke der Leute vorerst ignorierend die ihn etwas überrascht anblicken. Als sein Blick auf eine vertraute Gestalt fällt wandelt sich das Lächeln und wird wärmer . Raschen Schrittes geht er auf die Person zu und lächelt ihr, offensichtlich erfreut entgegen. Er deutet eine leichte Verneigung an ehe er die Stimme, welche sanft und weich klingt hebt. Seid mir gegrüßt werte Dame Liuliane. Es ist mir eine Freude euch zu erblicken. So täuschten sich meine Augen also doch nicht im Regenschleier als ich euch gewahr wurde wie ihr eintratet.


(Halbelfe Liuliane) Auch Liuliane dreht sich der Tür zu, als diese sich erneut öffnet. Da sie noch immer ein wenig unschlüssig im Raum steht, freut sie sich umso mehr, als erkennt, dass eine ihr vertraute Person den Raum betritt. Auch auf ihrem Gesicht breitet sich ein freundliches, warmes Lächeln aus, als Stefan auf sie zutritt. Mit einem sachten Kopfnicken erwiedert sie seine Verbeugung. Glaubt mir, die Freude ist ganz auf meiner Seite, an solch einem Ort ein vertrautes Gesicht zu erblicken. Ihre Stimme klingt hell und freundlich. Mit einer leichten Handbewegung streicht Liuliane eine nasse Haarsträhne aus ihrem Gesicht. Glaubt mir, wenn nicht dieser heftige Regen eingesetzt hätte, ich hätte diesen Ort nicht betreten. Fügt sie leiser hinzu. Ihre Abneigung gegenüber solchen Tavernen muss ja nicht jeder hier mitbekommen.

(Traum-Lord Tarbos) Ein sanftes Lächeln bleibt auf seinen sonst weichen Zügen welche dennoch leichte, wenige Kummer und Lachfalten aufweißt. In seinen Augen blitzt der Schalk auf als er seine nächsten Worte ausspricht und ihr dabei beinahe verschwörisch zublinzelt. Nun ich hoffe doch das ihr euch nicht nur freut das es jemand bekanntes ist den ihr hier um Dunkeln begegnet. Ein sachtes Schmunzelnd legt sich auf seine Miene als er diese, scherzhaft gekränkt verzieht ehe er ein leises, beinahe zurückhaltendes lachen anstimmt. Kommt, wir wollen uns setzen bevor wir noch in Grund und Boden gestarrt werden. Erneut lächelt er schalkhaft bei jenen, etwas leiser gesprochenen Worten ehe er ihr seinen Arm anbietet jedoch erst ihre Reaktion beobachtet ehe er sie ergreift.

Halbelfe Liuliane lächelt Stefan ein wenig zaghaft an, als sie seine kleine Anspielung versteht. Ein Anflug zaghafter Röte breitet sich auf ihren Wangen aus, doch kann man dies auch der Wärme in dem Raum zuschreiben. Eilig nickt sie. Ja lasst uns uns setzen. Wie wäre es mit jenem Tisch? Liuliane deutet auf einen freien Tisch am Rand des Raumes. Der Tisch befindet sich in der Nähe des Kamins, in welchem munter ein Feuer prasselt. Ohne auf eine Antwort von Stefan zu warten geht Liuliane auf den Tisch zu. Anmutig schlängelt sie sich zwischen den anderen Gästen durch.

(Traum-Lord Tarbos) Ein gekränkter Ausdruck schleicht sich auf seine Miene und verdunkelt jene kurz als sie sein Angebot ausschlägt und einfach drauflos läuft. Jedoch versteckt ihr dies indem er sich der Schankmagd zuwendet und dieser Signalisiert das sie sich zu jenem Tisch setzen werden sodass sie daraufhin auch alsbald dort erscheint. Genauer, kurz nachdem sich der junge Edelmann auf den Weg zu jenem Tisch begibt und sachten Lächelns der Dame erst den Stuhl hervorzieht und jenen zum Tisch rückt mit möglichst ruhigen Bewegungen. Was ihm sogar mit einer beinah spielerischen Leichtigkeit und Anmut gelingt. Erst danach setzte er sich ihr gegenüber und wartet darauf das jene Schankmagd eintraff und nach der Bestellung zu Fragen.

Halbelfe Liuliane lässt es zu, dass Stefan ihr den Stuhl anbietet. Mit einem freundlichen Lächeln setzt sie sich auf den dargebotenen Platz. Ihre Sitzhaltung wirkt ein wenig angespannt und unruhig. Gewiss eine Taverne ist nicht gerade ihr Lieblingsort. Auch ist Liuliane es gar nicht gewöhnt, dass sich ein Mann so charmant ihr gegenüber verhält. Sicher, respektvolles Verhalten ist sie gewöhnt, wie es einer Priesterin auch zusteht. Liuliane blickt Stefan an, murmelt ein leises Danke und schlägt dann wieder die Augen nieder.

Traum-Lord Tarbos sagt: "Hm.....ihr geniert euch doch hoffentlich nicht in meiner Anwesenheit werte Lady Liuliane ? Es würde mich verletzen. Seht, mir wurde inständig Anstand und Gutes Benehmen einer Dame gegenüber beigebracht. Mein Vater bestand stets darauf das ich weiß wie es sich geziemt einer manierlichen Dame gegenüberaufzutreten. Sollte ich euch daher ein wenig zu sehr bedrängen nehmt meine Entschuldigung bitte an. Ein sanftes, wenn auch etwas unsicher wirkendes Lächeln erhellt seine Züge. Obgleich es ehr danach wirkt als würde der Glanz des Lächelns die Schatten von Gedanken oder Sorgen die ihn wohl zu bedrücken scheinen nur verdrängen. Kurz schreckt er zusammen als jene Schankmagd auftaucht und er beinahe zaghaft seine Stimme wieder erhebt und Kräutertee bestellt woraufhin ihn die Schankmagd entnervt oder beinahe entsetzt anblickt. Da er seinen Wunsch nicht abändert tritt sie von dannen mit der etwas merkwürdigen Bestellung. Erneut lächelt Stefan entschuldigend ehe er wieder spricht. ich hoffe das euch Tee recht ist...?"

Halbelfe Liuliane wollte gerade anworten, als die Schankmaid beide unterbricht. Als sie die Bestellung vernimmt schmunzelt Liuliane ein wenig und nickt bei der Nachfrage rasch. Ja, ein Tee ist immer gut. Sie ist froh, dass sie so nicht hat sagen müssen, dass sie keinen Alkohol trinkt. Abgesehen davon, dass dieses wiederliche Zeug ihr überhaupt nicht schmeckt, sie verträgt es auch gar nicht. Eine eindeutige elfische Eigenschaft, mit welcher sie jedoch recht gut zurecht kommt. Es tut mir leid. Ich wollte euch nicht das Gefühl geben, dass mir eure Aufmerksamkeit unangenehm wäre. Liuliane lächelt verlegen. Ihre Hände ruhen auf dem Tisch, direkt vor ihr. Es kostet Liuliane viel Mühe, sie ruhig zu halten.

Traum-Lord Tarbos sagt: "Nun...vergessen wir es einfach. Spricht er sanft und von einem lächeln untermalt. Ich wusste nicht genau ob euer Glauben den Alkohol verbietet oder ob ihr solchen überhaupt mögt. Und ein heißer Tee ist denke ich genau richtig zu dieser Kälte. Grämt euch nicht, ich verübele es euch nicht. Zumindest nicht sehr. Fügt er mit leises sanften Lachen und einen leichten zwinkern hinzu.Jedoch wird seine Miene wieder etwas ernster als er zum weiterreden sich anschickt. Ich freue mich euch wieder zu begegnen. Ich wollte noch weiter über euren Glauben mich unterhalten mit euch. Ich habe, wie ich gestehen muss die Zeitung nur überflogen in welcher mehr über euren Glauben steht. Es war doch ein wenig lang und zäh zu lesen. Zumal natürlich eure Stimme dem Ganzen mehr als nur spröde Worte verleit."

(Halbelfe Liuliane) Bei den versteckten Komplimenten zieht sich erneut eine sachte Röte über ihre Wangen, was ihrem Gesicht jedoch ein jugendliches Aussehen verleiht. Nein Alkohol selbst ist nicht generell verboten. Doch gibt es Phasen in denen wir Priester keinen trinken dürfen. Außerdem vermeiden wir alles es und zu betrinken. Das würde kein gutes Bild auf unsere Gemeinschaft werfen. Liuliane grinst bei der Vorstellung an einen Haufen betrunkener Priesterinnen im Tempel. Es freut mich zu hören, dass jener Artikel euer Interesse gefunden hat. Aber ich weiß, es ist nicht leicht den Glauben mittels schnöder Texte zu vermitteln. Es steckt doch so viel mehr dahinter als Worte. Das Gefühl von der Göttin geliebt zu werden, kann kein Text der Welt vermitteln. Dafür sind gesprochene Worte notwendig. Worte voller Leidenschaft. Ihre Augen glänzen während sie diese Worte spricht. Doch dann hält Liuliane inne und lächelt Stefan ein wenig verlegen an. Aber was genau interessiert euch denn?

Traum-Lord Tarbos sagt: "Nun...um der Wahrheit den Vortritt zu lassen ist es nicht sonderlich von bedeutung was genau es ist was ihr erzählt solange ihr erzählt und den Worten eure Leidenschaft und euren Glanz hinzufügt. Doch erzählt mir doch einfach etwas davon. Viel konnte ich in den Aufzeichnungen der alten Kulturen nicht finden darüber außer vielerlei Legenden dazu. Sacht lächelt er bei seinen Worten was ihm selbst eine gewisse wärme beschert. Die Worte sind freundlich gesprochen mit durchaus herraushörbaren Interesse. Sonst ist seine haltung ruhig. Kurz nur blickt er hoch als die Magd den Tee vor ihnen hinstellt und beide nochmals mit skeptischer Miene betrachtet. Danach fährt lächelnd fort. Was genau ist eure Vorstellung von der Göttin ?"

Halbelfe Liuliane zieht die Tasse ein wenig näher heran und umfasst sie mit beiden Händen. Endlich haben ihre Hände eine Beschäftigung. Meine Vorstellung von der Göttin ... Murmelt Liuliane nachdenklich und schaut auf den dampfenden Tee. Dann hebt sie den Kopf und schaut Stefan an. Das ist nicht so einfach erklärt. Zum einen gibt es da noch diese kindliche, ein wenig naive Vorstellung. Das erste Bild dass ich von der Göttin hatte, prägt mich und meinen Glauben noch heute. Aber mittlerweile weiß ich, dass alles nicht so einfach ist. Liuliane zuckt mit den Schultern. Lasst mich also mit dem einfachen Bild anfangen. Für mich ist die Göttin wie eine große Schwester und eine liebevolle Mutter zugleich. Sie ist jemand der mich so liebt wie ich bin. Ein warmer Glanz ist in Liulianes Augen zu sehen als sie von der Liebe der Göttin erzählt. Diese Liebe hat mich von Anfang an angezogen. Sie ist auch der Grundstein unseres Glaubens. Zusammen mit der Toleranz gegenüber allen Lebewesen. Jeder verdient es geachtet zu werden.

Traum-Lord Tarbos sagt: "Hmm... Seine Miene wirkt nachdenklich und in Gedanken versunken auch als er weiterspricht scheint ein leichter Schleier seine Gedanken zu umgeben. Demnach....ist der Glaube an die Mondgöttin...der Glaube an Toleranz und Aktzeptanz. Etwas fremdartiges in dieser, unserer Welt. Doch sagt...eine jede Glaubensgemeinschaft oder so doch viele erzählen auch davon das deren Gott oder Gottheit etwas davon hat. Also viel ehr ein Ziel verfolgt. Welches ist dies der Göttin des Mondes ? Oder ist deren Anhängern unbekannt...? Seine Stimme klingt grüblerisch, neugierig."

Halbelfe Liuliane rührt nachdenklich in ihrem Tee. Das ist eine der Fragen über die sie selbst lange nachgedacht hat. Überlegt, ob sie diesen Zielen auch folgen will und kann. Ich muss sagen, da bin ich mir nicht sicher. Es gibt Anzeichen, die darauf hindeuten, dass das Handeln der Göttin nicht aus reinem Großmut kommt. Legenden erzählen, wie unbedeutend Sehanine war, bevor sie die Nacht schuff. Wisst ihr, die Menschen wollen gerne etwas Großes schaffen, auf das andere immer an ihr Werk denken. Eine Art Denkmal setzten. Ich glaube Götter sind den Menschen da ähnlich. Liuliane setzt ihre Tasse an ihre Lippen und trinkt einen Schluck von dem Tee.

(Traum-Lord Tarbos) Ein sanftmütiges, träumerisches und wissendes Lächeln legt sich über seine Züge. In seinen Augen blitzt kurz etwas auf. Etwas zeitloses, altersloses, eine große Vielfalt an Wissen. Kurz erscheint es als würde sein Blick in Vergangene Zeiten oder vergangene Gespräche abschweifen. Zeiten die er verlebt hatte lange vor diesem Gespräch. Von einer Zeit die solange zurückliegt das sich kaum ein Wesen daran erinnern kann und was für diese Person ihr gegenüber nur ein leichter Hauch gewesen zu sein scheint. So schnell wie dies alles in seinen Augen aufblitzte so schnell schwand es wieder und sein Blick ist gleichmütig. Nun...Götter sind den irdenen Wesen schonimmer näher verwandt gewesen als man zu meinen glaubt. Man erschafft damit man sich an etwas erinnert. Wusstet ihr das Zwerge die prächtigsten Werke vollbrachten damit sich die Generationen nach ihnen noch daran erinnern konnten ? Riesige Türme und unterirdische Städte von beinahe schon überheblicher Größe und Pracht. Auch Elfen erschufen shcon immer Werke die sie unsterblich machten. Wenn auch aus anderen Gründen. Für sie gilt das Leben als einzigartig und wundervoll kostbar und so erschaffen sie nichtnur Werke sondern...beinahe Leben. Es ist oft eine Wertschätzung an eben jenes Leben aus dem auch sie irgendwann treten. Seine Miene ist beinahe träumerisch während er erzählt und scheinbar aus uralten Wissen dies herrausholt.

Halbelfe Liuliane beobachtet ihren Gegenüber aufmerksam. Es interessiert sie, was er über ihren Glauben denkt. Ihre Augen ruhen aufmerksam auf seinem Gesicht. Es fasziniert sie, wieviel Stefan zu erzählen weiß. Bei der Erzählung von den Zwergen muss sie schmunzeln. Liuliane hat schon viel über die prunkvollen Städte der Zwerge gehört. Nur kann sie sich nicht vorstellen in einer Stadt in einem Berg zu leben. Ohne Sonnenlicht und ohne Wälder, ohne Tiere... Nein ohne Natur könnte sie nicht leben. Als Stefan von den Elfen erzählt erlischt das Lächeln auf ihrem Gesicht. Elfen sind in meinen Augen selbstverliebte Wesen. Sie halten sich für die höchste Schöpfung der Götter. Ja sie mögen das Leben ansich verehren, doch sie akzeptieren die Vielfalt des Lebens nicht bedinungslos. Glaubt mir.

(Traum-Lord Tarbos) Ein wissendes Lächeln stiehlt sich kurz auf seine Züge während er ihr zuhört und gedanklich überlegt ob er ihr offenbaren soll wieviel er tatsächlich von ihr selbst zu berichten weiß. Vorerst jedoch schiebt er den Gedanken beiseite, wissend das es sie abschrecken würd eund das er damit seine Identität aufgeben müsste. So wandelt sich das lächeln rasch sanfter doch unbestimmter. Nun.....ja das stimmt wohl leider. Jedoch, muss man jegliche Art von Wesen doch gleich behandeln und objektiv betrachten. Objektiv betrachtet und mit jeglicher ehrlichkeit muss man jedoch zugeben das sie viele Werke erschaffen und erschuffen die zum staunen anregen. Vergleichbar und doch unvergleichlich mit jenen der Zwerge. Auch das Leben der Natur ist ihnen mehr als Heilig. Ich hörte auch von Wächtern welche nichts anderes ihr Leben lang tun als über ihnen zugewiesene Naturstücke zu wachen. So verfolgen sie das Leben aus Augen die Jahrhunderte währen. Erstaunlich auch wenn sie über die Maßen arrogant sind. Nun...verzeiht... Bei jenen Worten legte sich ein entschuldigendes Lächeln auf seine Züge welche kleine Grübchen am Rande seine Mundwinkel hervorhob....ich schweife abermals ab. Ich wollte euch ausfragen und nun erzähle ich wieder. Verzeiht. Gibt es berichte oder aufzeichnungen vom aussehen der Göttin ?

(Halbelfe Liuliane) Sicherlich ihr habt Recht. Die Elfen sind schon einzigartig. Das Aber schwebt förmlich in der Luft, nur Liuliane sagt nichts mehr dazu. Langsam trinkt sie ihren Tee aus, während sie überlegt. Im Tempel hatten wir viele Aufzeichnungen aus alten Tagen. Sicherlich ist da auch etwas über ihr Aussehen dabei. Doch habe ich mich mit diesen Dokumenten nie genauer befasst. Hier in Sycoras besitzen wir nur wenige Dokumente, leider. Dann erhebt sich die Halbelfe. Verzeiht, wenn ich euch jetzt schon verlasse. Aber es hat aufgehört zu regnen und ich wollte noch ein paar Besorgungen erledigen ehe die Läden schließen. Mit diesen Worten verlässt Liuliane eilig die Schänke.

Traum-Lord Tarbos neigt sein Haupt einem Nicken gleich und blickt ihr dann nach. Langsam nur erhob er sich und schritt von dannen. Von den anwesenden Leuten jedoch unbemerkt. Auch werden sie sich nur knapp an ihn erinnern können. Eine Fähigkeit die er bereits oft einsetzte sodass die Leute ihn nie wirklich wiedererkennen können...so können sie auch nicht bestimmen wann genau er da war oder wann er ging. Ser praktishc. So verließ er die taverne und kehrte in seinen Abgrund zurück.

Eren am 26.10.08 00:10


Das Regenorchester

Es war eine lange Reise. Eine sehr lange reise. Und noch immer verstehe ich nicht warum ich sie tat. Vielleicht aus Respekt. Aus Angst. Keine Ahnung. Vor mir sehe ich nur die Stadt, Die vom Regen überspült wird. Da könnte ich sein. In der Stadt bei den schreienden Menschen. Der Mensch, er versucht sich zu retten. Er kämpft gegen den peitschenden Regen. Den Regen, den du meine Geliebter schicktest. Er ist deine Rache.

Als du noch lebtest, waren wir beide berühmt. Wir waren Musiker mit Leib und Seele. Wir liebten uns in jeder Hinsicht. Sowohl körperlich als auch seelisch und musikalisch. Und jetzt höre ich irgendwo eine Violine. Deine Violine. Ich höre sie schon seit Tagen. Du hast nach mir gerufen liebster. Ich bin deinem Ruf gefolgt. Mit einem Teil unserer Liebe.

Das Regenorchester wird spielen. Wie damals. Man nannte uns Regenorchester, denn der Regen war unser Freund Er war eine gemeinsame Leidenschaft. Und deswegen spielten wir nur bei Regen. Du die Violine und ich die Querflöte. Zusammen erreichten wir die Harmonie des Regens. Lass sie uns heute noch einmal erreichen. Lass uns die Harmonie des Regens ein letztes mal sein.

Ich höre es,. Diese Regenharmonie. Wir haben sie gefunden. Wieder. Hier auf dem Berg, wo wir sie zum ersten mal hatten. Ein letztes Mal spielt das Regenorchester. Die Klänge werden vom regen überspült. Sie werden gereinigt und gehen eine Vereinigung mit dem regen ein. Wie wir. Hypnotisiert sehen sich die Menschen um. Der Regen übertönt mit Hilfe unserer Klänge selbst das Weinen kleiner Kinder. Mich stimmt es melancholisch. Es erinnert mich an den Tag, als unser Leben, deins für immer in Stücke zerbrach.

Klar sehe ich die alte heruntergekommene Konzerthalle vor mir. Den finsteren Seiten Eingang. Es war eine Falle. Es gab kein Konzert und der Schneeregen warnte sein Orchester. Doch zu spät. Sie schnappten dich, drückten dich zu Boden. Mich zwangen sie zu einer Liebe, die ich nicht geben konnte. Nicht geben wollte. Du wolltest mich beschützen und wehrtest dich. Doch es half nichts. Ich war zerstört. Und dein Arm... dein Werk für immer zerstückelt. Unsere Schrei hatten nichts genützt. Und dann noch die Tatsache, dass ich schwanger war. Unerträglich. Das musst auch du gedacht haben. An dem Tag, als du dich vor den Lkw warfst und nie wieder aufwachtest. Nein du wachtest nicht mehr auf. IN dieser Nacht trieb ich das Kind ab. Ja ich tötete etwas, das nichts mit uns zu tun hatte. Seit du nicht mehr lebtest, schien die Sonne. Die erde vertrocknete. Das konnte nicht deine Rache sein,. Das sollte nicht deine Rache sein, denn ich hörte deine Violine.

Und so ging ich zu unserem Berg, wo wir uns und die Harmonie kennenlernten. Die Vereinigung würde durch unser letztes ewiges Konzert gefeiert. Und unser letzter Song würde "Ame no Orchestra" heißen. Jeder würde wissen, dass nicht Gott diese Strafe schickte. Wir waren es. Wir waren für einen Moment Gott. Doch um zu dir zu kommen, musste auch ich den Tod berühren und ihm alle ehre erweisen. Das süße Mittel in welches ich mein Mundstück gereinigt hatte, würde dafür sorgen. Es würde mich als treuer Begleiter zu dir führen. Doch vorher würden alle sehen, das wir noch nicht zerstört waren.

Da sie trinken. Ersaufen in ihrer Schuld. Keine Entschuldigung, kein flehen, kein nichts. Sie wollten sterben. Diese Selbstmörder. Doch für sie werden wir nie wieder spielen. Sie sollen ihren Mord also genießen. Sollen genießen zu ertrinken. Das ist alles, was sie noch können, denn ihnen wird weder der Regen noch sein Orchester folgen. Nur noch das Blut und die Dunkelheit werden sich über sie ergießen. Tod... Verdammnis....

Der letzte Ton des letzten Stücks erklang. Diese nasse Wärme. Ich spüre, wie sie meinen Körper entlang fließt. Alles ist vollgesogen. Meine Haare, meine Klamotten, meine Körper. Alles zieht mich zu den kühlen Boden, auf dem ich langsam einschlafen kann. Ich kann schlafen. Und wenn ich aufwache, liegst du neben mir, streichst mir die Strähnen aus dem Gesicht und lächelst mich an. Du wirst merken das ich wach bin, wirst dich zu mir beugen und mich leidenschaftlich küssen. Und ich werden den Kuss mit nassen Lippen genauso leidenschaftlich erwidern. Denn...

Ich liebe dich!!!

 

By Eren 

Eren am 14.11.08 15:16


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