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Missbrauchtes Vertrauen

Sie schrie wie am Spieß und ich dachte ich muss ihr zur Hilfe eilen. Als ich bei ihr ankam verwandelte sich ihr schreien in ein lautes lachen. Ich schaute sie böse an und meinte nur: „ Haha, sehr witzig...“ Sie hörte gar nicht mehr auf zu lachen, bis ich weg ging. Ich ging nach Hause und als ich dort ankam wurde ich gefragt: „Wie war dein Tag?“ Ich antwortete kurz: „Toll!“, und ging auf mein Zimmer. Dort machte ich sofort meinen Computer an und startete sämtliche Programme. Unter anderem war auch ein Chatprogramm dabei. Ich schrieb mit meinen Freunden und beruhigte mich recht schnell. Ich saß noch nicht allzu lange an meinem Computer, da schrieb sie mir. „Hilfe, komm schnell, bitte!“, blinkte es auf meinem Bildschirm auf. Ich dachte mir, dass ich besser mal bei ihr vorbeischaue, sie wohnte ja nicht weit entfernt. Ich lief die Treppe runter, zog mir eine Jacke über und ging aus dem Haus. Auf dem Weg zu ihr war ich so darauf fixiert zu ihr zu kommen, dass ich die Leute die mir zu grüßten ignorierte. Bei ihr angekommen klingelte ich sofort. Mir wurde auch recht schnell die Tür geöffnet. Von ihr. Sie lachte und sagte nur: „Ach du, das war doch bloß Spaß!“ „Toller Spaß...“, konnte ich nur noch wütend antworten, bevor ich wieder nach hause schlenderte. Zuhause angekommen widmete ich mich wieder meinem Computer. Mir wurde gar nicht richtig bewusst, wie schnell es dunkel wurde. Am Abend saß ich immer noch vor meinem Computer, als plötzlich mein Handy klingelte. Anhand des Displays konnte ich erkennen, dass sie es war. Ich ging ran. „Hilf mir bitte, hier ist jemand im Haus!“ sagte sie. „Vergiss es!“, fuhr ich sie an, „Das ist doch wieder so ein blöder Streich!“, und legte auf. Ich schaltete mein Handy ab, damit sie mich nicht noch mal anrufen kann. Später dann ging ich ins Bett, weil ich sehr müde geworden war. Am nächsten Morgen wachte ich recht spät auf. Es war ja zum Glück Wochenende. Ich ging runter in die Küche um zu Frühstücken. Auf dem Weg dorthin zog ich mir ein Shirt über. In der Küche angekommen wurde ich begrüßt: „Guten Morgen!“ „Guten Morgen...“, antwortete ich verschlafen. Ich fing an meinen Kakao zu trinken da legte meine Mutter mir die Zeitung vor die Nase. „Hier, lies mal!“, meinte meine Mutter. Ich schaute sie schief an und sah mir das Deckblatt an. Ich verschluckte mich an meinem Kakao. Prustend und hustend konnte eich es nicht fassen, was dort in der Schlagzeile stand.

Kastorf 19.11.2007

Junges Mädchen bei Einbruch schwer verletzt worden. Die Polizei ist immer

noch auf der Suche nach dem Einbrecher. Das 15 Jährige Mädchen wurde ins

Krankenhaus eingeliefert...

Ich war fassungslos. In meinem Dorf ein Einbruch? Ich brauchte einen Moment doch dann schoss es mir in den Kopf. Sie hatte doch gestern Abend angerufen das jemand bei ihr ist. Und ich habe ihr nicht geglaubt. Weshalb denn auch sie hat vorher auch nur Späße gemacht. Ich besuchte sie noch am selben Tag im Krankenhaus und sie schwor, niemals wieder solche Späße mit Jemandem zu machen. Nach zwei Wochen wurde sie auch wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Bis Heute hat sie ihren Schwur noch nicht gebrochen.

written by Stefan Hackbarth

26.10.08 00:34
 


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