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Angel

Wir brauchen einen Engel,
keinen gefallenen.
Rein und klar,
wie die Nacht.
Eine Nacht in der wir leben.
Berührt von Gefühlen.


Wir brauchen einen Engel,
keinen kämpfenden.
Friedvoll und schön,
wie die Kirschblüte.
Eine fallende Kirschblüte im Regen.
Berührt von Harmonie.

Wir brauchen einen Engel,
keinen von Gott.
Real und Fassbar,
wie der schönste Traum.
Einen Traum der wahr wird.
Berührt von Freude.

Wir brauchen keine Dämonen,
davon haben wir genug.
Streit und Hass,
wie der Krieg.
Ein Krieg in dem wir alle sterben.
Berührt von Tod.

Wir brauchen keine Menschen,
das sind wir schon.
himmlisch und teuflisch,
wie ein Engel und ein Dämon.
Ein Mischwesen, was von der Dunkelheit regiert wird.
Berührt von Musik.

Wir brauchen Musik,
durch sie zeigen wir wer wir sind.
Trauer und Liebe.
Zorn und Freude.
Leid und Friede.
All das macht sie aus.
Doch gespielt von Engeln,
lebt was Tod wäre.

Verraten wir sie wegen Gier,
verraten wir den Engel in uns.
Geben dem Dämon die Macht,
und lassen die, die uns liebten leiden.

Lass mich dein Engel sein,
ich will dich nicht verraten.
Ich will dir nur zeigen,
wer ich wirklich bin.
Denn erst durch die Musik erwacht der wahre Engel...
In mir...
und dir.
29.10.08 01:10
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Anne (30.10.08 19:00)
Wow, das Gedicht ist echt toll. Konnte gar nicht aufhören zu lesen und bin gleich ganz eingenommen davon! (Kleiner Tippfehler ist drin: himmlisch und teuflisch

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