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Blütenregen

Eine schwarze Rose,
Blut klebt an ihr,
doch keiner sieht es,
denn es leuchtet nicht.

Ich vergieße das Blut,
jeden Tag erneut,
und schütte es auf die Rose,
die mir so abscheulich scheint.

Ertrinken soll sie,
Leiden soll sie so wie ich,
ich litt an ihr
und nun muss sie leiden.

Selbst wenn sie nicht weiß,
nicht weiß, warum.
Selbst wenn sie nicht versteht,
nicht versteht den Sinn.

So wird eines klar und sicher,
ihr als ein Licht erscheinen,
reflektiert von meinem Blut,
sie wird alleine wegen mir leiden.

Denn auch ich,
ja ich alleine,
lit an ihrem Blütenstorm,
der sich mit jeden Blatt,
kalt und grausam,
wie ein Schwert,
in meine Haut ritzte.

Nun ist er geziert,
mein Körper,
mit all den schwarzen Narben,
die so weich sind wie die Blüte,
und sich tiefer, tiefer graben.

Im selben Augenblick,
wo wir beide uns hassen,
werden die Herzen unserer Körper,
im selben Augenblick zerschnitten.
7.11.08 09:02
 


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