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Tierlaute

Im Licht der Ewigkeit gefangen,
versuche ich zu schreien.
Worte würgen mich, ich kotze,
will sie in mir nicht vereinen.

Verdammter Mist der nutzlos ruht,
schließ den Mund und halt dein Maul,
in mir lebt ne verfickte Wut,
über die Worte könnte ich heulen.

So aufgezwängt scheint dieser Laut,
über den Menschen sich so angepisst,
achtet auf die Richtigkeit,
und merkt nicht wie hirnverbrannt er ist.

Shakespear, Goethe, Schiller,
die jungs waren auch nicht so der Bringer,
verpesten mich mit verbalen Mist,
der dennoch auch sehr menschlich ist.

Unsere Worte sind tierische Laute,
wenn du nciht verstehst halt lieber die Schnauze.
Denn die Laute sind nirgendwo gleich,
sonst hätte dem Menschen eine Sprache gerreicht.
Und diese Sprache draufgeschissen,
wird sich niemals wandeln müssen,
sie muss sich nur vereinen,
um die verhurte Wahrheit zu reinen.
14.11.08 15:15
 


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